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SFZ Inside portraitiert Lorenzo Arizzoli-Bulato

In der Rubrik SFZ Inside stellen wir die Mitglieder der Sportfreunde Zürich vor



Sportfreundin Theresa Mörtl

Sportfreund Lorenzo ist seit 2016 bei den Sportfreunden Zürich. Ein aktiver Lebensstil ist für ihn besonders wichtig – am liebsten mit der Familie.


Was bedeutet Sport bzw. Bewegung für dich?

Leben. Wenn ich mir die Zeit nicht nehme für genügend Bewegung schlägt das auf meine Stimmung, was dann wiederum für mein Umfeld ebenfalls unangenehm wird. Meine Frau schickt mich dann bisweilen zum Joggen… Darüber hinaus ist für mich Bewegung ein wesentlicher Teil meines Seins. Ohne Bewegung bin ich lediglich über meine Gedanken mit mir Verbunden, was mir zu wenig ist.


Welche Sportart (beim Triathlon) ist deine Liebste?

Eigentlich Laufen. Jedoch nicht auf der Vollstdistanz. Da ist Laufen Folter.


Was macht für dich den Reiz an dieser Sportart aus?

Zu Beginn war es der Ehrgeiz, den Körper an bis dahin unvorstellbare Grenzen zu pushen.

Bei den Trainings schätze ich jede einzelne Disziplin für sich. Laufen ist meditativ, Radfahren ist Sightseeing und beim Schwimmen gefällt mir das Training in der Gruppe. Zudem liebe ich die Wettkampf-Stimmung, kurz bevor der Startschuss fällt.


Wie bist du zum Triathlon gekommen?

Ich habe 2016 meinen ersten Marathon absolviert. Laufen war mir dann etwas einseitig und Fabienne hat mich zu den Sportfreunden eingeladen, also habe ich 2016 die erste Olympische Distanz in Uster gemacht.


Wenn du dich in 3 Worten beschreiben müsstest, wären das?

Ehrgeizig, neugierig, loyal. Alternativ auch klugscheisserisch, verbissen und abwesend.


Laufen ist meditativ, Radfahren ist Sightseeing und beim Schwimmen gefällt mir das Training in der Gruppe.


Lieber Kurz- oder Langdistanz?

Olympisch oder Mitteldistanz. Kurz ist mir zu hektisch, bei Langdistanz kommt mein Körper irgendwann mit der Energiezufuhr nicht mehr nach.


Morgenstund hat Gold im Mund oder lieber Nachtschwärmer?

Hat alles seinen Reiz. Das ist bei mit eher vom restlichen Tages-Programm abhängig.


Welches Ziel möchtest du als nächstes in Angriff nehmen?

Ich habe Kleinkinder, deshalb sind die Ambitionen grad ein wenig gekappt. Perspektivisch würde ich gerne mal den Ötillö Swimrun Engadin und einen Ultra mit richtig viel Höhenmeter machen.


Hattest du schon einmal bei einem Wettkampf ein Malheur?

Gottseidank nicht! Am IM ZH 2018 ist ein Radfahrer 40m vor mir Frontal in den Randstein gekracht und übel gestürzt. Ich probier je länger je mehr, Risiko zu meiden. Liegt wohl am Alter und an den Kids.


Was war dein schönster oder grösster sportlicher Erfolg?

Die grösste Leistung war wohl der Zurich Marathon 2018 in 2:52h.


Womit füllst du am liebsten deine Energiespeicher auf?

Ich liebe ungesunde Essen. McDonalds reinfressen mag ich sehr.. Das kann man sich nicht täglich geben, aber definitiv nach einem Wettkampf und auch mal zwischendurch. Leider geil.


Für welche drei Dinge in Deinem Leben bist Du am dankbarsten?

Das wird jetzt ziemlich langweilig: Familie; Gesundheit; In einem demokratischen Rechtsstaat zu leben. Letzteres wird mir je länger je mehr bewusst.


Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest: Was wäre das?

Genug Bildung für alle.


Auf was könntest Du in Deinem Leben nicht verzichten?

Atmen 😅


Was darf in deinem Urlaubskoffer nie fehlen?

Jogging-/Schwimmsachen


Wie bringst du Sport und Familie unter einen Hut? Eher schlecht als recht. Mein Rezept: Ich melde mich für einen Wettkampf an. Dann bin ich gezwungen, einige Trainings reinzudrücken. Wenn die Motivation stimmt, ist vieles möglich.


Wenn dein Leben ein Buch wäre, welchen Titel würde es haben?

Mit allem und scharf.


Für Öpfelchasper warst du nebenberuflich als Velokurier in der Stadt unterwegs. Welche Tipps für mehr Sicherheit im Stadtverkehr kannst du uns geben?

Immer mit schwerem Anhänger unterwegs sein. So kommst du gar nicht auf die Idee, gefährlich über orange-rote Ampeln und zwischen Kolonnen durchzufahren.


Deine Erfahrungen als Velokurier?

Es war eine coole Erfahrung. Neben dem Kurierfahren gehört ja noch das Verpacken der Körbe dazu, ab 5:30 am Montag morgen! Da lernt man auch ein wenig die anderem kennen. Der Lohn war aber miserabel, wenn man es nicht als bezahltes Velotraining sieht.



Herzlichen Dank Lolo für dieses Inside. Wir wünschen dir für das kommende Jahr viele Herausforderungen und schöne (sportliche) Erlebnisse!



 

Foto Credit: Sportograf, IM Thun 2021


73 Ansichten1 Kommentar

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1 Comment


Mathias Schunke
Mathias Schunke
Oct 20, 2022

Schönes Interview! Lolo authentisch. Leider geil 😊

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