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Vamos a la playa!

IRONMAN 70.3 World Championship 2025


Palmen, Luxusschlitten und eine Promenade, die einem Catwalk gleicht – Puerto Banús ist ein pulsierender Yachthafen, der Luxus, Kultur und Prominenz in Marbella vereint. Am 8. und 9. November 2025 verwandelte sich dieser Schauplatz von Reich und Schön zur Bühne des Triathlons: Die besten Athlet:innen auf der Mitteldistanz haben sich hier auf einer fordernden Strecke gemessen und gleichzeitig an einem strahlenden Wochenende den Sport zelebriert.


So wurden Bentleys, Ferraris, Porsches oder auch Maseratis kurzerhand gegen – für die Sportler:innen ebenso wertvollen – Triathlonräder von Canyon, Felt, Orbea bis hin zu S-Works ausgetauscht, die edlen Manolo Blahnik Pumps gegen Carbon-Laufschuhe gewechselt und der Armani-Anzüge mit funktionalen Tri-Suits ersetzt. Für eine Wochenende hiess es in Marbella dann Maurten-Shots statt Champagne Showers.


Unter den Sportler:innen war auch Theresa, die sich in Aix-en-Provence den Slot für die IRONMAN 70.3 World Championship in Marbella holte, der das Grande Finale einer langen, sportlichen Saison darstellte. Unter dem Motto „dabei sein ist alles“ ging es am Samstag um 8:36 Uhr los – 1,9 km durchs wellige Alborán-Meer, gefolgt von 90 km mit knapp 1800 hm durchs Hinterland. Doch weniger die Höhenmetern, sondern vielmehr der bödenartige Wind vor allem auf den Abfahrten stellten hier die grösste Herausforderung auf der Velostrecke dar. Der Lauf, aufgeteilt auf zwei Runden, war abwechslungsreich: An der Promenade vorbei, am Pier sowie ein kurzes Stück entlang des Strands, über Brücken und unter Unterführungen hindurch. Die Stimmung war dabei elektrisch, die freiwilligen Streckenhelfer mit voller Begeisterung dabei und die Szenerie beinahe dekadent. Vor allem dann mit dem Zieleinlauf direkt am Strand, der wohl wirklich die Kirsche auf der Torte präsentierte.


Kaum durchs Ziel gelaufen stand für jede Athletin ein persönlicher Helfer bereit: Für die nächsten 300 m hat Andrés Theresa begleitet, ein trockenes Handtuch übergeworfen, die Finisher-Geschenke abgeholt und Wasser gereicht. Ein Service, der ihr bis dahin unbekannt war und alles andere als selbstverständlich war. Ein grosses Danke an dieser Stelle nochmals!


Ein einmaliges Erlebnis und ein toller Ausflug nach Spanien, der im Nachhinein viel zu schnell verflogen ist – ebenso schnell wie die Zeiten der Pros.  Und auch Theresa’s Velo des spanischen Herstellers Orbea scheint es in der Heimat wohl besonders gefallen zu haben und hat gleich noch ein paar Tage drangehängt. Zum Glück ist nun Offseason angesagt ;)





Text: Theresa Mörtl Fotos: finiherpix, privat



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